Reutlingen liefert vor 1000 Zuschauern ein Offensivfeuerwerk ab

Die Reutlingen Eagles haben am fünften Spieltag der Football-Regionalliga Südwest einen ungefährdeten 57:7-Heimsieg gegen die ersatzgeschwächten Holzgerlingen Twister gefeiert. Aufgrund der deutlichen Überlegenheit der Gastgeber wurde die Spielzeit, auch aufgrund der Mercy-Rule, vorzeitig verkürzt.

Frühe Dominanz der Eagles

Vor rund 1000 Zuschauern im Kreuzeichestadion machten die Eagles von Beginn an deutlich, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Bereits der erste Touchdown sorgte für Begeisterung: Quarterback Jackson Burghalter fand Moritz Scharr mit einem spektakulären 29-Yard-Pass in der Endzone. Der Extrapunkt von Marvin Zweig saß, wie sieben weitere Point after Touchdowns.

Defensive setzt Akzente

Anschließend schlug die Defensive der Gastgeber zu. Tobias Reinhardt und Jannick Müller trugen jeweils eine Interception direkt in die Endzone der Gäste zurück. Runningback Pascal Lauber erhöhte mit einem seiner dynamischen Läufe auf 28:0. Den einzigen Lichtblick für die Twister gab es noch im ersten Viertel. Nach einer Unachtsamkeit in der Eagles-Defense gelang den Gästen ein 80-Yard-Touchdown zum zwischenzeitlichen 28:7. Bis zur Halbzeit bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus. Vor allem Passempfänger Nils Wortmann war kaum zu stoppen und stellte mit zwei Touchdowns nach Zuspielen von Burghalter den 42:7-Pausenstand her.

Football-Fest auf und neben dem Feld

Auf den Rängen herrschte beste Football-Stimmung: Beide Fanlager sorgten gemeinsam für eine mitreißende Atmosphäre und feuerten ihre Teams lautstark an. Doch nicht nur auf dem Spielfeld wurde den Zuschauern etwas geboten. Dank der Unterstützung der Rampf-Gruppe sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für zusätzliche Highlights. Die Cheerleader „Purple Wings“ und Reutlingens Sweethearts heizten dem Publikum mit einer Halbzeitshow ein, während Maskottchen „Eddie the Eagle“ einmal mehr mit seiner gewohnt mitreißenden Art für beste Laune auf den Tribünen sorgte.

Mercy Rule greift früh

Aufgrund des deutlichen Spielverlaufs einigten sich beide Head Coaches bereits früh auf eine Verkürzung der Spielzeit. Im dritten Viertel griff zudem automatisch die sogenannte Mercy Rule, die bei einem Vorsprung von mehr als 35 Punkten eine durchlaufende Spieluhr vorsieht. Danch  sorgten Runningback Luis List mit einem Touchdown und einer anschließenden Two-Point-Conversion durch Nils Wortmann sowie Linebacker Abiddine Makhloufi mit einem Fumble-Return-Touchdown für den Endstand von 57:7.

Applaus für beide Mannschaften

Damit feierten die Eagles ihren vierten Saisonsieg und gehen mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Wochen. Die Zuschauer spendeten beiden Mannschaften langanhaltenden Applaus – insbesondere den ersatzgeschwächten Gästen aus Holzgerlingen, die sich trotz des deutlichen Rückstands nie hängen ließen. So wurde einmal mehr deutlich, was Football ausmacht: kompromissloser Einsatz und harte Duelle auf dem Feld, aber zugleich ein von Fairness und Respekt geprägtes Miteinander.

Head Coach rundum zufrieden

„Wir sind absolut zufrieden. Es war ein rundum gelungener Footballabend. Die Leistung hat gestimmt, wir haben keine verletzten Spieler und die Zuschauer haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt“, sagte Eagles-Head-Coach Michael Häring.

Blick richtet sich auf das Spitzenspiel

Nun richtet sich der Fokus auf das Rückspiel gegen Leonberg. „Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, uns darauf vorzubereiten. Das wird ein vorentscheidendes Spiel im Kampf um die Meisterschaft“, so Häring.

Spiel-Statistik

Eagles Reutlingen – Holzgerlingen Twister 57:7

Total Yards: 250 – 121
Passing Yards: 182 – 121
Rushing Yards: 68 – 9
Turnover:  0 – 5
Fumbles: 0 – 1
Interceptions: 0 – 4

Text: Gio
Foto: TheSchwester

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