Eagles kämpfen bis zum Schluss – doch Regensburg behält die Oberhand
Die Reutlingen Eagles Ladies haben das Viertelfinale der GFLW2 Süd/West beim Regensburg Phoenix mit 24:33 verloren. In einem intensiven Duell zweier spielstarker Mannschaften hielten die Reutlingerinnen lange dagegen und sorgten mit einigen starken Aktionen für Höhepunkte. Am Ende nutzten die Gastgeberinnen ihren Heimvorteil besser und zogen ins Halbfinale ein.
Kuchenbecker sorgt für offensive Highlights
Regensburg erwischte den besseren Start und lag nach dem ersten Viertel mit 14:6 vorne. Die Eagles blieben jedoch dran und konnten ihre Qualitäten immer wieder unter Beweis stellen. Besonders Jacqueline Kuchenbecker sorgte für Gefahr: Nach einem 78-Yard-Pass von Quarterback Mareike Krüger erzielte sie einen Touchdown.
Direkt nach der Halbzeit folgte der nächste spektakuläre Spielzug. Die Eagles empfingen den Ball und überraschten Regensburg mit einem Rückwärtspass von Ellen Geyer auf Returnerin Kuchenbecker. Diese nutzte den freien Raum und lief über 80 Yards zum Kick-off-Return-Touchdown.
Auch defensiv setzten die Reutlingerinnen Akzente. Mara Ott und Theresa Streit sorgten mit starken Aktionen immer wieder für Höhepunkte. Vor allem Ott überzeugte mit zahlreichen Tackles.
Regensburg findet immer wieder die passende Antwort
Trotz der offensiven Ausrufezeichen der Eagles hatten die Gastgeberinnen auf der Sportanlage am Weinweg stets eine Antwort parat. Regensburg baute den Vorsprung nach und nach aus und führte nach dem dritten Viertel mit 24:18.
Die Eagles gaben sich dennoch nicht geschlagen und versuchten bis in die Schlussphase, die Partie noch zu drehen. Für Reutlingen punkteten dreimal Kuchenbecker und Ellen Geyer per Touchdown. Die jeweiligen Two-Point-Conversions blieben ohne Erfolg.
„Auch wenn wir verloren haben, war das eine Glanzleistung der Mannschaft. Regensburg ist ein bekannt starker Gegner und in den Playoffs wird einem nichts geschenkt. Da wird jeder kleine Fehler ausgenutzt, und das haben wir gestern auch zu spüren bekommen“, sagte Eagles-Head-Coach Moritz Lindemeier.
Eagles verabschieden sich in die Offseason
Lindemeier hob insbesondere den Einsatz seiner Mannschaft hervor: „Trotzdem haben wir unser Ding durchgezogen und bis in die letzten Minuten alles gegeben, um das Spiel noch zu drehen. Es war nie wirklich außer Reichweite für uns.“
Mit neun Punkten Rückstand mussten sich die Eagles letztlich den eingespielten Regensburgerinnen geschlagen geben. Für die Reutlingerinnen beginnt damit die Offseason. Im Winter startet die Vorbereitung auf die kommende Saison.
Foto: Jonas Löffler
Text: Gio
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